Grundlagen der Videobearbeitung

Was ist ein Beispiel für einen Schnitt? Sehen Sie es in einem Video

Was ist ein Beispiel für einen Schnitt? Stellen Sie sich vor, jemand beendet einen Satz und das Bild wechselt direkt zu einer Nahaufnahme des erwähnten Gegenstands. Dieser unmittelbare Wechsel zwischen zwei Einstellungen ist ein Schnitt. Auch das Entfernen einer Pause aus einer Aufnahme ist eine häufige Anwendung, löst aber ein anderes Problem.

Visuelles Element der Cutvideo-Startseite

Der bestehende Arbeitsablauf der Zielgruppe

Die meisten Menschen haben bereits Aufnahmen, bevor sie eine fertige Geschichte haben. Welcher Schnitt sinnvoll ist, hängt davon ab, was das Publikum als Nächstes sehen muss.

Wer zum ersten Mal ein Video bearbeitet

Eine Handyaufnahme beginnt, während die Kamera noch ausgerichtet wird. Erst einige Sekunden später fängt die Person an zu sprechen.

Kürzen Sie den Anfang so, dass schon das erste Bild einen Zweck erfüllt. Lassen Sie vor dem ersten Wort etwas Luft, statt dessen Anfang abzuschneiden.

Wie schneidet man ein Video als Anfänger?

Ein Creator für Kochvideos

Eine durchgehende Einstellung zeigt eine volle Minute lang, wie Zutaten umgerührt werden. Die entscheidende Veränderung geschieht aber erst gegen Ende.

Entfernen Sie den sich wiederholenden Mittelteil und verbinden Sie die wichtigen Momente. So sieht das Publikum den Anfang und das Ergebnis, ohne jeden einzelnen Rührvorgang abwarten zu müssen.

Wie entferne ich einen unerwünschten Teil aus einem Video?

Ein Produzent von Interviews

Die Antwort ist klar, aber eine lange Aufnahme enthält mehrere Fragen, aus denen separate kurze Clips werden sollen.

Markieren Sie Anfang und Ende jeder Antwort. Prüfen Sie anschließend, ob jeder Clip auch ohne das restliche Gespräch verständlich ist.

Wie kann ich ein Video in Clips aufteilen?

Cutvideo hilft Ihnen, die gewünschte Bearbeitung zu bestimmen, bevor Sie ein Tool auswählen. Beim Trimmen ändern Sie Anfang oder Ende eines Clips; ein Schnitt zwischen Einstellungen ändert, was das Publikum sieht.

Vorher/Nachher

Diese Arbeitsabläufe beschreiben die Bearbeitung und das beabsichtigte Ergebnis, nicht ein bereits von Cutvideo erzeugtes Video.

  • Eine Pause entfernen
  • Zwischen Einstellungen wechseln
  • Eine Handlung kürzen
  • Eine einzelne Aufnahme

    Ein Zögern entfernen

    Vorher: Eine präsentierende Person beendet einen Gedanken, schaut weg und setzt erneut an. Nachher: Der nächste relevante Satz folgt ohne die lange Pause. Achten Sie beim Anhören auf die Schnittstelle: Ein abrupter Wechsel im Raumklang kann einen ansonsten unauffälligen Bildschnitt bemerkbar machen.

    1. Finden Sie das letzte vollständige Wort vor dem Zögern.
    2. Finden Sie das erste vollständige Wort danach.
    3. Prüfen Sie die Schnittstelle mit Ton und lassen Sie genügend Raum für einen natürlichen Sprachfluss.
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  • Zwei Einstellungen

    Von der sprechenden Person zur Vorführung wechseln

    Vorher: Eine Person beschreibt eine Schaltfläche und bleibt dabei im Bild. Nachher: Sobald sie die Schaltfläche erwähnt, wechselt das Video zu einer Nahaufnahme. Das ist ein einfaches Beispiel für einen Schnitt zwischen zwei Einstellungen: Das zweite Bild zeigt etwas, das im ersten nicht zu erkennen ist.

    1. Bestimmen Sie das Wort, mit dem das Objekt oder die Handlung eingeführt wird.
    2. Setzen Sie die Nahaufnahme dort ein, wo es hilfreich wird, das Objekt oder die Handlung zu sehen.
    3. Prüfen Sie, ob die gesprochene Erklärung über den Bildwechsel hinweg verständlich bleibt.
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  • Sequenz

    Eine wiederholte Handlung zusammenfassen

    Vorher: Eine Einstellung zeigt, wie dieselbe Aufgabe mehrmals ausgeführt wird. Nachher: Das Video zeigt die Vorbereitung, einen beispielhaften Moment und das Ergebnis. Der Schnitt spart Zeit, ohne den Eindruck zu erwecken, dass ein anderes Ergebnis erzielt wurde.

    1. Zeigen Sie genug von der Vorbereitung, damit klar wird, was geschieht.
    2. Wählen Sie eine beispielhafte Handlung statt jeder Wiederholung.
    3. Prüfen Sie, ob in der gekürzten Sequenz ein verwirrender Sprung in der Position oder im Ablauf entsteht.
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Spezifikation des Endprodukts

Ob ein Schnitt sinnvoll ist, zeigt sich in der fertigen Sequenz: Was hat sich verändert, warum hat es sich verändert und kann das Publikum folgen?

  1. Frühe Kinofilme

    Viele frühe Filme zeigten ein Ereignis aus einer einzigen, durchgehenden Perspektive. Ohne Einstellungswechsel bestimmte die Kameraposition, was das Publikum sehen konnte.

  2. Schnitte verbinden verschiedene Perspektiven

    Filmschaffende verbanden zunehmend Einstellungen, um einen anderen Ort, ein Detail aus der Nähe oder den nächsten Moment zu zeigen. Das Ergebnis war eine Sequenz, deren Bedeutung von der Reihenfolge ihrer Bilder abhing.

  3. Montage betont Zusammenhänge

    Im Schnitt wurde erprobt, wie nebeneinandergestellte Einstellungen einen Vergleich nahelegen oder Spannung erzeugen konnten. Ein Schnitt konnte mehr, als nur Material zu entfernen: Er konnte die Deutung prägen.

  4. Kurze Onlinevideos werden alltäglich

    Mit der zunehmenden Veröffentlichung im Internet trafen Kreative dieselben grundlegenden Entscheidungen bei Tutorials, Interviews und persönlichen Videos. Die praktische Kontrollfrage bleibt einfach: Hilft jeder Schnitt dabei, den nächsten Moment zu verstehen?

Sorgen Sie dafür, dass die nächste Einstellung zählt

Wählen Sie die Veränderung, die Ihr Video braucht

Beginnen Sie mit der Frage des Publikums. Wenn der Einstieg zu lange braucht, um zum Punkt zu kommen, kürzen Sie ihn. Wenn das aktuelle Bild nicht zeigen kann, was die sprechende Person beschreibt, wechseln Sie die Einstellung. Wenn sich eine Handlung wiederholt, ohne neue Informationen zu liefern, kürzen Sie sie. Prüfen Sie das Ergebnis mit Bild und Ton, bevor Sie die Bearbeitung als abgeschlossen betrachten.

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  • Bewahren Sie die Aussage des Originalmaterials
  • Prüfen Sie Sprache und Ton an jedem Übergang
  • Sehen Sie sich die vollständige Sequenz an, nicht nur die Schnittstelle

Szenario-FAQ

Eine Person sagt: „Hier ist der fertige Kuchen“, und das Bild wechselt sofort von ihrem Gesicht zu einer Nahaufnahme des Kuchens. Dieser Wechsel von einer Einstellung zur nächsten ist ein Schnitt. Er zeigt dem Publikum das Detail, das im Gesagten gerade eingeführt wurde.

Ja. Wenn Sie einen Abschnitt aus der Mitte einer Aufnahme entfernen, entsteht eine Schnittstelle zwischen dem Material davor und danach. Anders als beim Wechsel zwischen zwei Kameraperspektiven kann dabei ein sichtbarer Bildsprung entstehen. Prüfen Sie deshalb Bild und Ton an der Schnittstelle.

Ein direkter Schnitt wechselt ohne visuellen Effekt von einer Einstellung zur nächsten. Eine Überblendung oder ein Ein- oder Ausblenden macht den Wechsel allmählich. Keine Variante ist grundsätzlich besser; wählen Sie diejenige, mit der die Abfolge am leichtesten zu verstehen ist.

Sehen Sie sich einige Sekunden vor und nach dem Schnitt an, ohne die Wiedergabe anzuhalten. Es sollte klar sein, wo Sie sich befinden, was sich geändert hat und warum das nächste Bild wichtig ist. Hören Sie auch hin: Fehlende Silben oder abrupte Änderungen der Hintergrundgeräusche können eine weitere Anpassung nötig machen.

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